{"id":229,"date":"2000-10-10T14:38:10","date_gmt":"2000-10-10T14:38:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/?p=229"},"modified":"2010-07-03T12:30:30","modified_gmt":"2010-07-03T12:30:30","slug":"keizerswater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/?p=229","title":{"rendered":"Keizerswater"},"content":{"rendered":"<p>Keizerswater<br \/>\nVPRO Noorderlicht \/ 25 min \/ 10-10-2000<br \/>\nIn 1980 ontdekte toenmalige leraar latijn Christoph Ohlig tijdens een schoolexcursie dat de bestaande opvattingen over de waterhuishouding in Pompei niet konden kloppen. Die gedachte liedt hem niet meer los en leidde twintig jaar later tot een geheel herziene historie. <!--more--><\/p>\n<p>VPRO NOORDERLICHT &#8211; TRANSCRIPT<br \/>\nAFL. KEIZERSWATER<br \/>\nUITZENDING 03 OKT 2000<br \/>\nDOOR JOS WASSINK<\/p>\n<p>00:00  LEADER NOORDERLICHT<\/p>\n<p>00:20  INTRO<br \/>\nCONTOUR VAN VESUVIUS<br \/>\nMENSEN DRINKEN UIT FONTEINTJE; VOLG OPGRAVERS MET KRATJES.<\/p>\n<p>PROF G. GARBRECHT<br \/>\nLEICHTWEISS INSTITUT F\u00dcR WASSERBAU, BRAUNSCHWEIG:<span style=\"color: #ffffff;\"><br \/>\n<\/span>Wenn sie mal die alten Ausgr\u00e4ber sehen, die Teams die gearbeitet   haben, das sind die Arch\u00e4ologen, die Historiker, die Philologen und  Architekten. Sie finden keine Techniker. Kunstgeschichte stand ganz oben  aber banale Rohre, Kan\u00e4le, Zisterne, nein.<\/p>\n<p>ENTREE PROFESSOREN BIJ PROMOTIE<\/p>\n<p>VERVOLG GRABRECHT:<br \/>\nErst in den letzten 10 bis 20 Jahren hat sich langsam auch bei diesen  Geisteswissenschaftlern durchgesetzt, dass die Techniker auch einen  grossen Anteil am Entstehen und Bestehen und am Bl\u00fchen dieser grossen  Zivilisationen einen Anteil hatten.<\/p>\n<p>OHLIG THUIS; KNUTSELT MET KLEI AAN GROTE WATERBAK<\/p>\n<p>COMMENTAAR:<br \/>\nAfgelopen voorjaar promoveerde de Duitser Christoph Ohlig in Nijmegen op  de watervoorziening in Pompe\u00ef. Tijdens zijn twintig jaar lange  speurtocht ontdekte hij dat de bestaande idee\u00ebn hierover de toets van de  logica niet konden doorstaan.<\/p>\n<p>PROMOTIE OHLIG<br \/>\nOHLIG NEEMT HET WOORD:<br \/>\nMit Zustimmung des Kollegiums der Dekanen will ich zur Erlangung der  Dokotorw\u00fcrde an der Universit\u00e4t Nimwegen meine Dissertation mit dem  Titel \u2018De Aquies Pompeiorum\u2019 \u00f6ffentlich verteidigen.<\/p>\n<p>COLLEGE (MET GARBRECHT) LUISTERT<\/p>\n<p>PROF. G. GARBRECHT:<br \/>\nEr ist sich klar, dass er an einem in Jahrhunderten gewachsenen Ger\u00fcst  an Wissenschaffen, in Anf\u00fchrungszeichen vielleicht, an Fachleuten  r\u00fcttelt, die alle eine bestimmte Idee im Kopf hatten. Und er weiss, dass  dieses System in verschiedenen Aspekten nicht stimmig ist, es ist sogar  falsch. Und damit muss er sich auseinandersetzen. Wie das jetzt geht,  wie die sogenannte Fachwelt reagiert, das ist noch offen, das muss die  Zukunft zeigen.<\/p>\n<p>02:25  ROMEINS BEELD WEERKAATST IN WATER<\/p>\n<p>TITEL OVER BEELD: <strong>KEIZERSWATER<\/strong><br \/>\n<strong><br \/>\n<\/strong>INTRO CASTELLUM: PAN VAN VESUVIUS NAAR CASTELLUM<br \/>\n<a rel=\"attachment wp-att-232\" href=\"http:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/?attachment_id=232\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-232\" title=\"pompei2\" src=\"http:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/wp-content\/uploads\/2000\/10\/pompei2-300x210.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"210\" \/><\/a><br \/>\nCOMMENTAAR:<br \/>\nAan de voet van de Vesuvius, op het hoogste punt van de stad ligt het  waterkasteel van Pompe\u00ef, het Castellum Aquae. Het vormt de spil van de  watervoorziening, maar het bijna een eeuw geduurd voordat iemand begreep  hoe het functioneerde. Toen het castellum in 1902 uitgegraven werd uit  de vulkanische as, schreven de ontdekkers het toe aan de Romeinse  schrijver en architect Vitruvius.<\/p>\n<p>DR. CHRISTOPH OHLIG IN STUDEERKAMER<br \/>\nLEEST STUK LATIJN VOOR UIT BOEK VITRUVIUS<br \/>\n&#8211; Was sagt er da?<br \/>\nJa, Vitruv stellt sich vor,dass die Wasserleitung, wenn sie an die  Stadtmauer gekommen ist, das Wasser in einen grossen Beh\u00e4lter ergiesst.  Dieser Beh\u00e4lter nennt er Castellum. Und an diesen Beh\u00e4lter sollten durch  drei Rohrleitungen angeschlossen sein. Drei einzelne weitere Beh\u00e4lter,  die drei Verbrauchsgruppen bedienen. Und zwar aus einer Seite sollen die  Privath\u00e4user versorgt werden, aus der anderen Aussenseite sollen die  Thermen ihr Wasser bekommen, und das Wasser aus der Mitte soll in die  \u00f6ffentlichen Brunnen fliessen. Und dann hat er noch zus\u00e4tzlich  vorgesehen, dass in den drei Beh\u00e4ltern noch Verbindungsrohre sind, damit  ndas Wasser dann von entweder den Thermen oder den Privath\u00e4user  zeitweise nicht gen\u00fctzt wird, sich zur\u00fcckstaut und dann in den mittleren  Beh\u00e4lter fliesst, um dann zus\u00e4tzlich in den \u00f6ffentlichen Brunnen zu  gehen. Also die Versorgung dieser Brunnen scheint ihm, oder ist ihm sehr  wichtig.<\/p>\n<p>04:14  FONTEINTJE OP ROTONDE;<br \/>\nDUITSE AUDI RIJDT AAN EN DOOR; OHLIG ACHTER STUUR<\/p>\n<p>COMMENTAAR:<br \/>\nIn 1980 trok Ohlig als leraar Latijn samen met een goed voorbereide  schoolgroep naar Pompei. Bij het bezoek aan het Castellum merkte een  leerling toen op dat de toeschrijving aan Vitruvius niet kon kloppen.<\/p>\n<p>CU OHLIG RIJDT,<br \/>\nOFFSCREEN:<br \/>\nDieses Problem hat mich nat\u00fcrlich nicht mehr losgelassen. Da war etwas,  wovon ich sicher war, dass die Erkl\u00e4rung in den B\u00fcchern nicht sein kann.  Ja und das war der Anfang vor mehr als zwanzig Jahren. Und dann ist es  so weiter gegangen, dass ich angefangen habe, vor Ort zu untersuchen.<\/p>\n<p>04:47  VOLG OHLIG NAAR CASTELLUM,<br \/>\nHIJ GAAT ER BINNEN<br \/>\nOHLIG LEGT UIT:<br \/>\nJa hier kommt das Wasser durch einen Zweileitungskanal in das Becken des  Castellums&#8230; Und wenn wir uns die Frage stellen, ob dieses Castellum  und sein Becken der Beschreibung des Vitruvs entspricht, dann gibt es  Argumente daf\u00fcr, dass das so ist. Man sieht nat\u00fcrlich auch, dass das  Wasser durch drei Rohre in der Stadt weitergeleitet wird. Das entspricht  also in der Tat dem was Vitruv sagt. Wenn man dann genau hinschaut wie  die Konstruktion dieser Anlage ist, dann will Vitruv ja zuerst ein  Castellum haben, also ein grosses Becken, in das das Wasser  hineinstr\u00f6mt. Und dann soll es durch Rohre in drei untergeordnete Becken  geleitet werden, die nicht da sind. Und es soll vor allen Dingen, das  ist f\u00fcr seine Idee ganz wichtig, auch Verbindungsrohre zwischen den drei  Becken geben, so dass das Wasser von der Seite in die Mitte  hin\u00fcberstr\u00f6men kann. Auch die sind nicht da und nie dagewesen. Und  deswegen \u00fcberwiegen die Zweifel an der \u00dcbereinstimmung eigentlich die  \u00c4hnlichkeiten, die man eben auch feststellen kann.<\/p>\n<p>STILL TUSSENSCHOTTEN<\/p>\n<p>OVERZICHTSSHOT BEKKEN CASTELLUM<\/p>\n<p>COMMENTAAR:<br \/>\nBij nadere beschouwing bleek het Castellum zelf ook de nodige vragen op  te roepen.<\/p>\n<p>VOLG OHLIG DOOR CASTELLUM:<br \/>\nWenn wir die Rundung des Beckens folgen, dann finden wir im Fussboden  schon im Eingangsbereich hier eine Fuge, die hier abgebrochen ist. Man  sieht, dass hier sogar eine abgerundete Kante ist. Und diese Fuge l\u00e4uft  in ziemlich gleichem Abstand hier weiter und sie geht durch das Becken  und geht auf die andere Seite auf gleicher Weise wieder.<\/p>\n<p>PAN DOOR CASTELLUM,<br \/>\nBLIK TEGEN STROOMRICHTING<\/p>\n<p>OHLIG VERVOLGT:<br \/>\nUnd das zeigt eigentlich sehr klar, dass es urspr\u00fcnglich hier ein  rundes, ganz tief liegendes Becken gegeben hat und dass alles, das was  wir jetzt hier sehen, also die Dreiteiler, die Trennmauern, alles  nachtr\u00e4glich in dieses runde Becken hier hineingebaut worden ist. Und  dass alles in die zweite Phase geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>07:12  OHLIG SLUIT AGGREGAAT AAN<br \/>\nHIJ PAKT SKATEBOARD OP EN GAAT TUNNEL BINNEN<\/p>\n<p>COMMENTAAR:<br \/>\nHet waterkasteel was dus verbouwd. Maar waarom?<br \/>\nOhlig besloot het toevoerkanaal uit te ruimen in de hoop verdere  aanwijzingen te vinden.<br \/>\nTwee weken en enkele kubieke meters later drong hij zeventig meter in de  tunnel door.<br \/>\nMaar wat hij vond maakte de verwarring alleen maar groter.<\/p>\n<p>OHLIG OP WEG DOOR TUNNEL<\/p>\n<p>OHLIG, 75 METER DIEP IN DE TUNNEL:<br \/>\nHier beginnt die Oberkante der Wange. Das ist ein grobes Mauerwerk  einfach mit M\u00f6rtel beworfen, nicht besonders glatt gemacht. Und dann  beginnt der wasserdichte Verputz, der ungef\u00e4hr 60 Zentimeter hoch ist.  Und auf dem hat sich nun der Kalksinter, die Kalkablagerungen des  Wassers, abgelagert. Dieser Sinter ist von etwa br\u00e4unlicher Farbe, sehr  rau und relativ weich; man kann ihn fast so wegkratzen. Darunter ist  eine zweite Schicht, ungefahr 20 Zentimeter hoch von anderer Farbe, etwa  grau, andere Oberfl\u00e4chestruktur und sehr hart.<\/p>\n<p>OHLIG START SLIJPSCHIJF EN BEGINT STUK UIT TE ZAGEN<\/p>\n<p>COMMENTAAR<br \/>\nOhlig nam monsters die hij meenam naar Duitsland waar hij ze op  chemische samenstelling liet onderzoeken. De mineraloog kwam terug met  verrassende resultaten&#8230;<\/p>\n<p>OHLIG TEVOORSCHIJN UIT DE TUNNEL<\/p>\n<p>08:33  OHLIG IN STUDEERKAMER VERTELT:<br \/>\nEr war selbst auch voller Zweifel. Und dann sagte er mir:\u00a0Ohlig, das ist  alles ganz anders. Ich vermute oder eigentlich bin ich relativ sicher  aus den ersten Untersuchungen. Schon dass dieser Kalk, diese  beiden  Schichten aus zwei verschiedenen Quellgebieten kommen m\u00fcssen. Und ja,  dann war eigentlich die Konfusion ganz, ganz gross, weil es zwei Phasen  im Kastellum gibt und es zwei Phasen im Kanal gibt und es zwei  Quellgebiete gibt. Da taten sich nat\u00fcrlich ganz viele Fragen auf. Unter  anderen eben: wo kommt das dann her. Welche zwei Quellgebiete kommen in  Frage?<\/p>\n<p>09:05  OHLIG OP CAMPING,<br \/>\nLEGT KAART OP TAFEL<\/p>\n<p>COMMENTAAR<br \/>\nTot dan toe werd er vanuit gegaan dat er maar \u00e9\u00e9n brongebied was dat  ontsloten werd door een honderd kilometer lange waterleiding aangelegd  onder keizer Augustus. Ohlig besloot het gebied te doorkruizen op zoek  naar mogelijke bronnen voor Pompei.<\/p>\n<p>OHLIG WIJST AAN OP KAART:<br \/>\nHier liegt Pompeii am Fuss des Vesuvs im Golf von Neapel. Und markant  ist, dass in einer Entfernung von etwa 15 Kilometern die Apenin etwa  parallel zur K\u00fcste verl\u00e4uft. Und das Quellgebiet der uns bekannten  Augustusleitung liegt hier bei Serino.<\/p>\n<p>RITJE, MUZIEK<br \/>\nTITEL:  RICHTING SERINO<\/p>\n<p>COMMENTAAR<br \/>\nEerst ging Ohlig op zoek naar resten van door keizer Augustus gebouwde  Serinoleiding om te zien of ook daar monsters te winnen waren.<\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-234\" href=\"http:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/?attachment_id=234\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-234\" title=\"pompei4\" src=\"http:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/wp-content\/uploads\/2000\/10\/pompei4-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>10:09  OHLIG BIJ BOERDERIJ OP OUDE LEIDING GEBOUWD:<br \/>\nWir sind an der Serinoleitung und zwar genau an einem Teilst\u00fcck, das  Mura d\u2019Arce heisst. Serino liegt dort weit entfernt, das Wasser kam  durch diese Leitung. Man kann doch noch den Querschnitt des Aquadotto  sehen. Und lief dann hier weiter Richtung Neapel und zu den  Visuvst\u00e4dten. Diese Leitung ist so stabil gebaut gewesen, dass man hier  sogar ein Haus auf die Leitung, auf die aufgegebene Leitung gesetzt hat.  Und dies bildet jetzt also die R\u00fcckwand dieses Hauses. Aus dem  abgebrochenen St\u00fcck konnten wir vor einiger Zeit eine Sinterprobe  nehmen. Die haben wir mitgenommen nach Deutschland und aufgetrennt und  mineralogisch untersuchen lassen. Sie sieht so aus.<\/p>\n<p>AUTORIT<\/p>\n<p>COMMENTAAR:<br \/>\nOp de kaart had Ohlig gezien dat de Serinoleiding oversteekt van de  Apenijnen naar de Vesuviushelling. Deze plek zocht hij op omdat hij hier  verwachtte resten van de oude leiding terug te vinden.<\/p>\n<p>11:17  BORDJE AQUADUCT, RU\u00cfNE IN LANDSCHAP<\/p>\n<p>OHLIG LEGT UIT:<br \/>\nWir sind hier an der engsten Stelle zwischen dem Hang des Apenins und  dem Hang des Visuvs. Das ist an sich die g\u00fcnstigste Stelle und die  einzige Stelle an der die R\u00f6mer die Leitung von der einen zur anderen  Hangseite haben wechseln lassen k\u00f6nnen, ohne dass man daf\u00fcr ein  k\u00fcnstliches Bauwerk, eine Br\u00fccke oder so etwas derartiges hatten bauen  m\u00fcssen. Und tats\u00e4chlich finden wir exakt an dieser Stelle die Leitung  wieder, die beim Bau dieser Eisenbahn der Circum Visuviana freigelegt  worden ist. Und dort gibt es auch sehr auff\u00e4llige,sehr starke  Sinterablagerung, von der ich nun auch eine Probe genommen habe. Und sie  unterscheidet sich erheblich von der Probe, die nur wenige Kilometer  vorher entnommen werden konnte.<\/p>\n<p>WEGRIJDEN, MUZIEK VERDER<\/p>\n<p>COMMENTAAR:<br \/>\nHet opmerkelijke verschil tussen beide kalkmonsters versterkte zijn  vermoeden dat er een tweede bron in het spel moest zijn. Maar waar moest  die tweede bron dan liggen?<\/p>\n<p>OHLIG WIJST AAN OP KAART:<br \/>\nWenn wir die Frage von Pompeii aus betrachten, dann sehen wir eigentlich  sehr sch\u00f6n, dass es ihn nur in der N\u00e4he dieses Gebietes geben kann, und  zwar in der Umgebung von Avella.<\/p>\n<p>12:42  JONGENS AAN KANT VAN DE STRAAT TAPPEN WATER,<br \/>\nAUDI RIJDT VOORBIJ<\/p>\n<p>TITEL: RICHTING AVELLA<\/p>\n<p>WATERSTROOMPJE ONDER BRUG; AANLOOP OHLIG<\/p>\n<p>OHLIG BIJ TAPPUNT:<br \/>\nDas Wasser von Avella ist jetzt schon Anfang Juni sehr knapp, es gibt  nicht mehr sehr viel, aber es hat eine hervoragende Qualit\u00e4t. Und  deswegen kommen die Menschen von weit her und f\u00fcllen das Wasser in  Flaschen ab, weil es viel besser ist als das Wasser, das sie von ihrem  Wasserwerk geliefert bekommen.<br \/>\nEs ist wenig heute. Also als ich das letzte Mal hier war, konnte man  nirgenndwo das Auto parken und es waren mindestens 30 Leute hier. Das  war alles \u00fcbers\u00e4t mit Flaschen weithin. Da war \u00fcberhaupt keine Chance.  Und die standen hier, das war sehr heiss, und das war richtig ein  gesellschafticher Treffpunkt. Und dann wurde geredet und&#8230; Wasser  getankt.<\/p>\n<p>REIS OHLIG NAAR MISENUM<\/p>\n<p>TITEL: NAAR MISENUM<\/p>\n<p>14:21  BAAI MISENUM<\/p>\n<p>COMMENTAAR:<br \/>\nOm het overzicht compleet te maken reisde Ohlig naar andere kant van de  baai van Napels. Hier ligt het uiteinde van de Serino waterleiding.<br \/>\nDe leiding mondde uit in een waterreservoir dat nu als een  bezienswaardigheid wordt beheerd.<\/p>\n<p>MET VROUWTJE POORT DOOR EN ZWARTE GAT IN<\/p>\n<p>OHLIG DAALT TRAP AF,<br \/>\nRIJEN BEMOSTE KOLOMMEN:<br \/>\nDieses gewaltiges Geb\u00e4ude ist eines der Endspeicher der kaiserzeitlichen  Serinoleitung. Und zwar ist das der Speicherbeh\u00e4lter, den Augustus f\u00fcr  seine Flotte hat bauen lassen, um diese schnell mit Trinkwasser  versorgen zu k\u00f6nnen, wenn sie in das Mittelmeer auslaufen mussten.<\/p>\n<p>KOEPELGATEN IN DAK,<br \/>\nOHLIG VERVOLGT:<br \/>\nDas ist hier der Einlaufbereich. Der Kanal m\u00fcndete ganz hoch in dieses  Geb\u00e4ude ein und hier ist der Sinter besonders stark ausgepr\u00e4gt, weil  sich Sinter vor allen Dingen durch Turbulenz bildet. Hier ist das Wasser  also regelrecht immer wieder hinein geschossen und gespritzt und so  etwas. Deswegen sind die Sinterstrukturen hier viel auff\u00e4lliger als da  dr\u00fcben in dem Bereich, wo es eigentlich immer sehr ruhig war.<\/p>\n<p>DRUPPELS OP DE VLOER<\/p>\n<p>OHLIG VERVOLGT:<br \/>\nEs zeichnet sich nat\u00fcrlich dadurch aus, dass es bis obenhin versinterde  W\u00e4nde hat. Und als Endpunkt der Serinoleitung hat mich dieser Sinter  nat\u00fcrlich ausserordentlich interessiert und wir konnten auch davon dann  eine Probe nehmen. Und auch die haben wir wieder aufgetrennt und sie hat  eine sehr interessante Struktur. Am interessantesten aber ist, dass sie  trotz ihres ganz andersartiges Aussehens mineralogisch dem Sinter in  Pompeii entspricht und zwar der <span style=\"text-decoration: underline;\">zweiten<\/span> Phase. Nicht dem der  ersten Phase.<\/p>\n<p>16:57  NAAST CARAVAN STAAN KRATJES MET KALKAFZETTINGEN<br \/>\nCHRISTOPH ZIT IN TUINSTOEL EN DENKT NA<\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-231\" href=\"http:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/?attachment_id=231\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-231\" title=\"pompei1\" src=\"http:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/wp-content\/uploads\/2000\/10\/pompei1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>COMMENTAAR<br \/>\nMet de verzamelde kalkafzettingen had Ohlig alle puzzelstukken in  handen. Maar waarom waren de monsters uit Misenum en Pompe\u00ef gelijk?<br \/>\nWaarom was er een verschil tussen begin en eind van de Serinoleiding?<br \/>\nEn waarom had Pompe\u00ef twee verschillende fases gekend?<br \/>\nHet werd tijd voor een verklarende hypothese.<\/p>\n<p>17:24  OHLIG IN STUDEERKAMER:<br \/>\nWir haben eine Probe hier aus der Leitung und wir haben eine Probe hier  aus Misenum. Und interessanterweise ist tats\u00e4chlich das Wasser, das hier  nach Pompeii geflossen ist und das sich in diesem zweiten Befund  niedergeschlagen hat, es tats\u00e4chlich dasselbe Wasser gewesen sein muss,  das in Misenum angekommen ist.<br \/>\nWenn mann das so sieht, ist naturlich v\u00f6llig klar &#8211; von irgendwoher  muss das Wasser gekommen sein. Und wenn es aus dieser Leitung kommt,  dann musste es eigentlich aus Serino gekommen sein. Dann haben wir eine  Probe genommen, also einige Kilometer vor diesem Treffpunkt beider  Leitungen, und ich greife nach einem anderen Stift, weil  \u00fcberraschenderweise die Eigenschaften dieses Wassers ganz anders sind.   Das heisst: das Wasser, das aus Serino kommt, hat andere Eigenschaften  als das Wasser, das in Misenum in derselben Leitung angekomen ist und  auch als das Wasser, das in Pompei angekommen ist.<br \/>\nDas kann ja eigentlich \u00fcberhaupt nicht sein. Das ist unlogisch, es sei  denn, dass hier in dem Kreuzungsbereich etwas mit diesem Wasser  passiert ist. Und zwar muss es eine zus\u00e4tzliche Eigenschaft bekommen  haben. Und das kan nur so sein, dass dieses Avella- Wasser hier  reingemischt worden ist und dass Pompei, weil es eben identisch ist mit  dieser Schicht, dieses Wasser urspr\u00fcnglich aus eine eigener Leitung  bekommen hat. Und als dann die zweite Leitung gebaut worden ist und  diese Leitung getroffen hat, da hat man das Wasser hier in diesem  Bereich zusammengef\u00fcgt und deswegen bekommt Pompei in der zweiten Phase  tats\u00e4chlich ein Mischwasser aus den Quellgebieten von Avella und Serino.  Genau so, wie das Wasser, das in Misenum ankommt, eben ein Mischwasser  aus diesen beiden Quellen gewesen sein muss.<\/p>\n<p>19:24  TERUG IN PISCINA MIRABILI<\/p>\n<p>COMMENTAAR:<br \/>\nDe Serinoleiding had dus de oorspronkelijke waterleiding van Pompe\u00ef  onderschept. Die ontdekking werpt een heel ander licht op de keizerlijke  waterleiding.<\/p>\n<p>OHLIG IN KEIZERLIJKE WATERBASSIN:<br \/>\nDie Flotte musste mit Wasser versorgt werden. Dies war der erste Zweck  f\u00fcr diese gewaltige Leitung, fast 100 Kilometer bis hierher. Und weil  das Quellgebiet so ergiebig war, hat man dann anschliessend die St\u00e4dte,  die im Verlauf der Leitung mit Seitenkan\u00e4len anzuschliessen waren,  angeschlossen. Das war aber erst der zweite Schritt. Der erste Schritt,  das erste Ziel, war ein ganz klares machtpolitisches Denken.<\/p>\n<p>20:00  TERUG IN POMPE\u00cf;<br \/>\nMENSEN BIJ FONTEINTJE, WATERKASTEEL<\/p>\n<p>COMMENTAAR:<br \/>\nPompe\u00ef kreeg na aansluiting op de Serionoleiding minder water dan  voorheen. Dat zou volgens Ohlig ook de aanleiding zijn geweest om het  waterkasteel te verbouwen.<\/p>\n<p>OHLIG STELT:<br \/>\nDer Sinn kann nur darin bestehen, dass man jetzt regeln will und genau  verteilen, was vorher offensichtlich nicht n\u00f6tig erschien. Oder nicht  n\u00f6tig war.<\/p>\n<p>20:27  CARAVAN TERUG IN DUITSLAND;<br \/>\nOHLIG AAN DE SLAG MET MAQUETTE<\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-233\" href=\"http:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/?attachment_id=233\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-233\" title=\"pompei3\" src=\"http:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/wp-content\/uploads\/2000\/10\/pompei3-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>COMMENTAAR<br \/>\nDe waterstroom in het castellum zou dus regelbaar geweest zijn, maar  hoe? Ohlig koos voor de praktische benadering.<\/p>\n<p>OHLIG DEMONSTREET ZIJN MAQUETTE:<br \/>\nSo, das dauert jetzt einen Moment bis das Wasser durch die Schl\u00e4uche  wieder einen gleichm\u00e4ssigen Druck hat und dann hier heraus kommt. Wir  sehen schon, wie das Wasser sich aufstaut und der Aufstau geschieht  nat\u00fcrlich durch diese Platte. Er geht jetzt gerade so hoch wie die  Schicht\u00f6ffnungen sind und nat\u00fcrlich sind die Schicht\u00f6ffnungen so gross,  dass das gesammte Wasser, wenn alles offen ist, auch komplett auslaufen  kann.<br \/>\nWas ich jetzt hier nehme, das sind kleine Holzkeile. Ob die R\u00f6mer so  etwas tats\u00e4chlich hatten, das wissen wir nat\u00fcrlich nicht genau. Aber wir  haben an ganz vielen Stellen gesehen, dass die R\u00f6mer immer eine sehr  einfache und sehr praktische L\u00f6sung gefunden haben. Und wenn es solche  Schicht\u00f6ffnungen gibt, dann kann  ich also genau festlegen, wieviele  Keile ich in welche \u00d6ffnungen stopfe, um sie zu verkleinern und dadurch  die Gesammtwassermenge in unterschiedliche Anteile auf die drei  Rohr\u00f6ffnungen und damit auf die drei Stadtregionen verteile. Ich mach  das einfach mal. Ganz willk\u00fcrlich. Wir geben hier dem Osten mal wenig  Wasser. Wir schieben drei Keile. Es bleibt eine kleine \u00d6ffnung. Die  Mitte, na ja gut, die verschliessen wir etwas weniger und die Westseite  lassen wir ganz offen. Da  m\u00fcssen wir den Effekt jetzt im Auslauf  eigentlich sehen.<\/p>\n<p>CLOSE UITSTROOM<\/p>\n<p>Wie auch immer das im einzelnen geregelt worden sein mag, man kann das  eben sehr flexibel und mit wenigen Handgriffen erledigen.<br \/>\nSo.<\/p>\n<p>22:40  PROMOTIE<\/p>\n<p>UITREIKING BUL DOOR PROF. J.A.K.E. DE WAELE, GRIEKSE EN LATIJNSE  CULTUREN, NIJMEGEN. APPLAUS<\/p>\n<p>PROF G. GARBRECHT VERKLAART:<br \/>\nEs gibt verschiedene Ansichten \u00fcber manche Dinge. Aber noch niemand hat  das ganze so &#8211; wie aus vielen Steinen ein Mosaik- gebaut, was stimmig  ist. Es stimmt in der Arch\u00e4ologie, es stimmt in der Geschichte, es  stimmt in der Hydrotechnik, es stimmt in der Philologie mit der Vitruv.  Also ich bin begeistert von der Arbeit.<\/p>\n<p>RECEPTIE;<br \/>\nAANSTEKEN STERRETJES<br \/>\nOP MODEL VESUVIUS<\/p>\n<p>FAMILIELID:<br \/>\nIm Namem der ganze Familie gratuliere ich dir dann schon mal und ..  jetzt!<\/p>\n<p>GEJUICH!<\/p>\n<p>23:22  VESUVIUS;<br \/>\nFONTEINTJE MET VESUVIUS IN ACHTERGROND<\/p>\n<p>AFTITELING<br \/>\nSAMENSTELLING &amp; REGIE Jos Wassink<\/p>\n<p>RESEARCH Ger Wieberdink<\/p>\n<p>CAMERA Willem Heshusius<\/p>\n<p>GELUID Menno Euwe<br \/>\nLeo Franssen<\/p>\n<p>MONTAGE Jan Overweg<br \/>\nMIXAGE Jack Bol<br \/>\nLEADER Marco Vermaas<br \/>\nCOMMENTAAR Tessel Blok<br \/>\nREDACTIE Simon Rozendaal<br \/>\nKarin Schagen<br \/>\nMarie Lou Schoenmakers<br \/>\nAnnemiek Smit<br \/>\nMarjan Tjaden<br \/>\nIJsbrand van Veelen<br \/>\nJacqueline de Vree<br \/>\nJos Wassink<br \/>\nGer Wieberdink<\/p>\n<p>PROMOTORES OHLIG<br \/>\nProf Dr J.A.K.E. De Waele<br \/>\nGriekse en Latijnse Talen en Culturen<br \/>\nK.U. Nijmegen<\/p>\n<p>Prof Dr Ing G. Garbrecht<br \/>\nLeichtweiss Institut f\u00fcr Wasserbau<br \/>\nBraunschweig<\/p>\n<p>MMV<br \/>\nProf Dr P.G. Guzzo<br \/>\nSoprintendente Archeologica di Pompei<\/p>\n<p>MUZIEKADVIES Jan Jonker, NAA<\/p>\n<p>PRODUCTIE Karin Spigola<br \/>\nMadeleine Somer<\/p>\n<p>EINDREDACTIE Hansje van Etten<br \/>\nRob van Hattum<br \/>\nCopyright \u00a9 2000 VPRO<\/p>\n<p>23:54  EINDE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keizerswater VPRO Noorderlicht \/ 25 min \/ 10-10-2000 In 1980 ontdekte toenmalige leraar latijn Christoph Ohlig tijdens een schoolexcursie dat de bestaande opvattingen over de waterhuishouding in Pompei niet konden kloppen. Die gedachte liedt hem niet meer los en leidde twintig jaar later tot een geheel herziene historie.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,18],"tags":[],"class_list":["post-229","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tv","category-vpro-noorderlicht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/229","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=229"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/229\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":525,"href":"https:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/229\/revisions\/525"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=229"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=229"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.joswassink.nl\/inzicht\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=229"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}